Zelten in Spitzbergen: Ausrüstungstips und Vorschriften

 

Auf dieser Unterseite geht es um das Thema "Zelten in Spitzbergen" allgemein - sowohl auf dem Campingplatz als auch im Gelände.
Indem wir nachfolgend auch Punkte behandeln, die für einen Aufenthalt auf Longyearbyen Camping nicht relevant sind, versuchen wir, auch den Wanderern unter unseren Gästen etwas zu helfen, die mehrtägige Wildnistouren planen. Wir sehen es jedoch nicht als unsere Aufgabe, noch weitergehende kostenlose Detailberatung für solche Projekte zu übernehmen, zumal sich viel Information hierzu in Reiseführern findet, etwa dem
 Opens internal link in current windowSpitzbergen-Handbuch.


Ausrüstung:

Zelten in Spitzbergen ist – zumindest im Sommer – kein völlig unkalkulierbares Abenteuer, wenn die Ausrüstung stimmt und dann auch zweckmäßig eingesetzt wird. Hier ein paar kurze Tips. Zelte, Isomatten und Schlafsäcke können für den Gebrauch auf Longyearbyen Camping gemietet werden – siehe   Opens internal link in current windowLeistungen & Preise. Die nachfolgenden Tips gelten nicht nur für die Gäste, die auf dem Zeltplatz bleiben, sondern auch für jene, die mehrtägige Touren mit Zelt hinaus in die Wildnis erwägen.

Beim Zelt ist für Spitzbergen die wichtigste Eigenschaft die Windstabilität, da das Gelände (Tundra, das bedeutet keine Bäume und Büsche) wenig Schutz bietet und gelegentlich auch im Sommer starker Wind oder Sturm möglich sind. Ideal sind vor allem hochwertige Tunnel- oder Kuppelzelte mit vielen Abspannmöglichkeiten.
Breite Bodenstreifen entlang der Unterkanten des Außenzeltmaterials (englisch: "snowflaps") aus robustem Material erlauben eine zusätzliche Sicherung mit darauf gelegten Steinen (im Winter: Schnee) gegen Wegwehen (vor allem, wenn zwischendurch niemand im Zelt liegt). Im Winter verringern sie das Hereinwehen von Treibschnee.
Mindestens eine geräumige und verschließbare Apsis schützt Gepäck und Schuhe vor Regen oder Schnee, erlaubt geschützteres Kochen mit geringerem Risiko von Zeltschäden (kein Zeltboden in der Apsis, große Vorsicht dennoch geboten) und hält - geschlossen - eher neugierige Füchse und Vögel von Vorräten fern (die zusätzlich zur Geruchsminimierung stets gut eingepackt sein sollten).
Im Sommer kommt als zweiter Punkt Kondenswasserbildung und gelegentlicher Regen hinzu – da sind hinsichtlich Lüftung und Platz für Gepäck Tunnelzelte teilweise etwas besser, im Winter dagegen z.B. geodätische Kuppelzelte.
Im Winter/Spätwinter ist es bei Schneesturm und stärkerer Kälte sehr wichtig, daß sich das Innenzelt gut gegen feinen Treibschnee verschließen läßt und außerdem von der Form her wenig anfällig gegen Zusammendrücken durch aufliegende oder herabrutschende Schneelast ist.
In den letzten Jahren mußten sich Winter/Spätwinter mehr Gruppen Rettung wegen von eindringenden Treibschneemassen oder Schneelast im Schneesturm unbrauchbar gewordenen Zelten anfordern, als wegen Eisbären !

Für stationären Gebrauch, wo das Gewicht keine große Rolle spielt, sind auch robuste Baumwollzelte sehr angenehm, nicht zuletzt durch ihre geringe Kondens-Anfälligkeit.

Schlafsack: Im Sommer ist Frost die große Ausnahme, andererseits sind die Herstellerangaben oft sehr optimistisch. Daher ist für den Sommer ein Schlafsack, der laut Hersteller angeblich bis ca. -10° C warm genug ist, wohl ausreichend – ein zu warmer extremer Winterschlafsack, in dem man sich wegen Offenlassens erkältet, ist genauso unsinnig wie ein zu leichtes Sommermodell. Eine gute Kunstfaserfüllung ist im Sommer weniger feuchteempfindlich als Daune.
Im Winter/Spätwinter muß bis Mitte April mit möglichen Kälteextremen bis -25 C, bis Anfang April auch noch deutlich tiefer, gerechnet werden. Hier sind entsprechend hochwertige Winterschlafsäcke erforderlich.
Campingplatzgäste können beim Campingwart eventuell (begrenzte Anzahl) für Sommergebrauch auf dem Campingplatz einen Schlafsack mieten - siehe Opens internal link in current windowLeistungen, Preise, Reservierung.

Isolier-Unterlage: In Spitzbergen ist der Boden auch im Sommer kalt (spätestens in 1 m Tiefe sogar gefroren) – da ist eine gute Unterlage aus einem geschlossenzelligen (saugt kein Wasser auf) Schaumstoff oder eine Luftmatratze als Liegeunterlage besonders wichtig, für Winter/Spätwinter evtl. auch eine dickere oder zwei übereinander.

Eß- und Küchenutensilien, Brennstoffe: Für Campen im Gelände sollte vollständige Kochausrüstung mitgebracht werden. Wichtig: es hat wiederholt erhebliche Funktionsprobleme mit in Longyearbyen gekauftem Paraffin für Kocher gegeben. Normales Benzin und auch Spiritus sind in der Regel in Longyearbyen erhältlich, teilweise auch einzelne Gaskartuschenmodelle, allerdings nur zu normalen Ladenöffnungszeiten (wichtig bei Ankunft an Wochenenden oder Feiertagen !).
Auf dem Campingplatz haben wir während der Saison gelegentlich Restbestände verschiedener Brennstoffe. Wir übernehmen jedoch keine Verantwortung für deren Qualität und Verfügbarkeit und können auch keine weitergehende Beratung zu Kocher- und Brennstofffragen leisten.
Der Campingplatz ist nicht für die Beseitigung von Brennstoffresten zuständig, die von Touren zurückkommende Gäste nicht mehr benötigen - bitte verbrauchen oder (kostenpflichtig) in der Abfallaufbereitungsanlage in Longyearbyen abliefern.
Im Campingplatz-Servicegebäude sind während der Saison Elektro-Kochplatten, ein paar Töpfe und Kessel und Spülmittel sowie Spülbürste vorhanden, Stromausfälle sind sehr selten. Besteck, Tasse und Teller raten wir, eher selbst mitzubringen, da nur in begrenzter Zahl vorrätig.
Für die Verwendung auch draußen auf Tour ist Metall-Eßgeschirr ungünstiger (zuerst zu heiß, dann rasch auskühlend).

Hygieneartikel: Seife und Handtücher sowie sonstige Hygieneartikel sind selbst mitzubringen - auch für die Verwendung auf dem Campingplatz. Generell sollten Hygieneartikel verwendet werden, die weitestgehend biologisch gut abbaubar sind und die Umwelt nicht belasten. Auf viele Sprays, Kosmetikartikel, parfümierte Seifen, Waschmittel, etc. sollte daher verzichtet werden.

Hausschuhe: Im Campingplatz-Servicegebäude dürfen keine Schuhe getragen werden, die auch außerhalb des Gebäudes getragen wurden, da sonst die Räume durch den schwarzen Boden draußen sehr rasch verschmutzen – auch nicht „Nur für ein paar Schritte, ich habe nur was vergessen“: der hereingetragene Dreck ist derselbe, gerade in den eher feuchten Waschräumen ! Gegen kalte Füße im Gebäude (und möglicherweise nasse Strümpfe im Waschraum) bringen einige Gäste eigene Schuhe fürs Haus mit (Pantoffeln, Badeschlappen, Sportschuhe, Sandalen) - wer die dann aber auch draußen auf dem Campingplatzgelände benutzt, darf damit nicht mehr ins Gebäude !

Schlafmaske: Manche Gäste haben durch die permanente Helligkeit Schlafprobleme – hier kann eine Schlafmaske über die Augen helfen.

Alarmanlage und Bewaffnung:
Das Thema "Eisbärenrisiko und Campingplatz" wird näher auf dieser Webseite in den    Opens internal link in current windowHäufigen Fragen   behandelt.
Grundsätzlich ist jeder Gast von Longyearbyen Camping für die eigene Sicherheit verantwortlich. Angesichts relativ offenen Geländes, permanenter Helligkeit, gelegentlichen Verkehrs auf der Uferstraße rund um die Uhr und fast immer auch etwas Aktivität auf dem Zeltplatz ist die unbemerkte Annäherung eines Eisbären zumindest von Juni bis Ende August nicht besonders wahrscheinlich. Mindestens seit Eröffnung des Servicegebäudes 1985 gab es keinen Eisbärenbesuch auf dem Zeltplatz während der Sommersaison, in einzelnen Jahren ist ausnahmsweise ein Bär zumindest in der Nähe aufgetaucht, jedoch nie im Sommer auf dem Campingplatz selbst (für vor 1985 fehlen uns Informationen). Deshalb verzichten die allermeisten Sommer-Zeltplatzgäste auf Bewaffnung und auf eine Alarmanlage, zumal beide gleichzeitig zu neuen Risiken führen (Verletzungsgefahr) können. Anders sieht es in den Jahreszeiten aus, in denen durch (teilweise) Dunkelheit oder/und weißen Schnee in der Umgebung, sowie eventuell Fjordeis, eine unbemerkte Annäherung eines Eisbären an den Campingplatz eher möglich ist: in diesen Zeiten steigt auch hier der Nutzen einer Alarmanlage und geeigneter Bewaffnung. Auch in diesen Zeiten ist jedoch dafür Sorge zu tragen, daß hierdurch andere Menschen (auch neugierige Kinder) nicht zu Schaden kommen können: Waffe nie fertigladen (aber Munition griffbereit und gleichzeitig sicher, z.B. in Hosentasche - rasch ladbare Waffen sind hier von Vorteil). 
Waffen auf dem Campingplatz: Generell müssen Schußwaffen nach den in Spitzbergen geltenden Regeln eingeschlossen sein, wenn man nicht gerade damit unterwegs ist. Zumindest erwarten wir von Campingplatzgästen, daß Waffen unbrauchbar gelagert werden - indem Verschluß und Munition aus der gelagerten Waffe entnommen sind und z.B. ein Mitnehmen dieser Teile verhindert, daß die gelagerte Waffe von Dritten unbemerkt mißbraucht werden kann. Im Ort und auf dem Campingplatz sind geladene (Munition in der Waffe) Waffen verboten. Ebenso wünschen wir keine Waffen von Gästen in den allgemein zugänglichen Teilen des Servicegebäudes.
Bei Verwendung von Alarmanlagen auf dem Campingplatz (aktuell am ehesten im Herbs/Winter/Spätwinter) ist sicherzustellen, daß diese zu keinem Zeitpunkt Menschen (auch Kindern) gefährlich werden können. Damit ist die Verwendung von Explosivmitteln (Alarmminen, Knallpatronen) ausgeschlossen. Alternativen können hier teilweise elektrische Systeme (Batterien im Schlafsack warm halten) oder Druckluft-Sirenen oder auch ein Hund sein (wir vermieten keine Hunde, Sirenen oder elektrischen Alarme).
Touren und Zelten außerhalb des Siedlungsgebiets: Sollten Sie hingegen mit Ihrem Zelt auf Tour gehen und irgendwo im Gelände campen, so ist Lagersicherung und Bewaffnung absolut erforderlich (einschließlich ausführlichem Schießtraining mit dieser Waffe), da in der menschenleeren Wildnis abseits der Siedlungen möglicherweise niemand anderes einen Bären rechtzeitig vor Ihnen bemerkt. Ähnliches gilt in den Jahreszeiten, in denen durch (teilweise) Dunkelheit oder/und weißen Schnee in der Umgebung, sowie eventuell Fjordeis, eine unbemerkte Annäherung eines Eisbären an den Campingplatz eher möglich ist: in diesen Zeiten steigt auch hier der Nutzen einer Alarmanlage und geeigneter Bewaffnung. Auch in diesen Zeiten ist jedoch dafür Sorge zu tragen, daß hierdurch andere Menschen (auch neugierige Kinder) nicht zu Schaden kommen können: Waffe nie fertigladen (aber Munition griffbereit und gleichzeitig sicher, z.B. in Hosentasche - rasch ladbare Waffen sind hier von Vorteil).

Für Fragen zum Mitbringen von Waffen oder der Miete von Waffen sind wir nicht zuständig.
Dennoch ein paar allgemeine Hinweise hierzu: Generell ist die eigene, mitgebrachte Waffe, mit der man bereits gut vertraut ist, die geeignetere Methode. Mieten von Gewehren (alte deutsche Weltkriegsgewehre Typ Mauser K98, cal. 30-06) ist in Longyearbyen zwar möglich, hierzu sind aber erstens Dokumente des Heimatlandes des Mieters erforderlich, und zweitens bekommt man mit dem Gewehr nur 10 Patronen, weiterer Munitionskauf ist ohne Waffenkarte für dieses Kaliber nicht erlaubt - folglich kann man vor Ort auch kein angemessenes Schießtraining mit der Waffe machen, das für ein sicheres Handhaben gerade auch in überraschenden Situationen ausreicht. Aus diesen Gründen ist das Mieten eines Gewehrs in Longyearbyen nur in wenigen Fällen eine passende Option.

Einige Vorschriften mit Relevanz für Zelter:

Die arktische Natur ist sowohl faszinierend als auch extrem empfindlich – und Umweltschutz wird in Spitzbergen groß geschrieben. Ungewohnt ist vor allem die Zeit, die hier die Natur braucht, um Schäden auszugleichen – eine unbedachte Feuerstelle oder ein Zeltgraben wären evtl. nach 20 Jahren noch sichtbar, gleiches gilt für Fäkalien oder gar Müll, der übrigens selbst bei Eingraben bald durch die Frostbewegungen im Boden wieder an der Oberfläche liegen kann. Wer hier zeltet und die Natur genießt, sollte schon von sich aus auf Schadensminimierung achten und die Vorschriften befolgen oder übertreffen:

  • Vermeidbare Schädigung der Vegetationsdecke ist verboten. Das gilt für Feuerstellen, Ausheben von Löchern oder Gräben, etc..
  • In den Schutzgebieten ist das gezielte Beschädigen von Pflanzen generell verboten (einschließlich Pflücken) – u.a. liegt Longyearbyen einschließlich Zeltplatz in einem Pflanzenschutzgebiet.
  • Das Zelten auf Vegetation ist nach dem Umweltschutzgesetz zu vermeiden, soweit zumutbar möglich (also ausweichen z.B. auf Sand oder Schnee, weiter gehen, wenn unumgänglich: nur für eine Nacht). Ausnahme: zugelassene Zeltplätze (hierunter fällt Longyearbyen Camping).
  • Um Kulturdenkmäler besteht eine Schutzzone von 100 m Radius, in der nicht gezeltet und auch keine Veränderungen vorgenommen werden dürfen. Der Einzelne hat sich über die Lage von Kulturdenkmälern (auf alle Fälle jegliche menschliche Spuren von vor 1946 plus einzelne neuere) selbst zu informieren, Unwissenheit ist keine akzeptierte Entschuldigung.
  • Zeltverbot und Einschränkungen im Siedlungsbereich: Im Bereich der Siedlungen gelten teils besondere Zeltvorschriften. In und in einem großen Bereich um Longyearbyen ist sämtliches Zelten mit Ausnahme von Longyearbyen Camping verboten (im gesamten Longyeartal und im Bereich zwischen Ort und Björndalen bis hinauf an die Kante des Plateauberges, auf der Südseite des Adventdalen zwischen Ort und Endalen bis hinauf an die Kante der Bergplateaus) – in der Praxis ist freies Zelten also ca. 5 km vom Ort entfernt im Adventdalen, oder oben auf den Bergen, oder im Björndalen (ca. 10 km vom Ort) erlaubt. Zweck dieser Vorschrift war und ist das Vermeiden nur äußerst langsam zerfallender unappetitlicher Hinterlassenschaften in der näheren Ortsumgebung sowie unerwünschtes wildes Zelten generell im Ortsbereich, wobei gleichzeitig als Alternative Longyearbyen Camping eingerichtet wurde. Für Zelten im Bereich der russischen Siedlungen (Barentsburg, Pyramiden, Colesbukta, Grumant) ist die Genehmigung der russischen Bergwerksgesellschaft Trust Arktikugol einzuholen. In Ny Ålesund ist Zelten nur auf einem bestimmten Tundraareal ca. 2 km östlich der Station nach vorheriger Anmeldung und Gebühr bei der Kings Bay AS erlaubt. Für Sveagruva ist die Bergwerksgesellschaft SNSK zuständig, die dort allerdings nicht sehr an Tourismus interessiert ist.
  • Auf Longyearbyen Camping darf zwar auf Vegetation gezeltet werden. Um Vegetationsschäden jedoch zu vermeiden, müssen Zelte, die auf Vegetation stehen, nach spätestens einer Woche umgesetzt werden – die schneefreie Zeit ist kurz und zu langes Abdecken der Pflanzen beeinträchtigt deren Entwicklung stark. Ebenso sind benutzte Steine (Beschweren der Zeltbefestigung, etc.) anschließend auf vegetationsfreien Stellen zu lagern. Der westliche Zeltplatzbereich sollte wegen der dort auf der Tundra brütenden Vögel in Ruhe gelassen werden.
  • Außerhalb der Siedlungen wird das Mitführen eines großkalibrigen Gewehrs mit geeigneter Munition (mindestens 7,62 Geschoßdurchmesser - keine Faustfeuerwaffen) sowie eines zusätzlichen geeigneten Abschreckmittels (Signalpistole cal. 4 mit Blitz-Knall-Munition oder Blitz-Knall-Wurfkörper) erwartet - hierzu gehört auch Übung im Gebrauch dieser Verteidigungsmittel, ausreichend auch für schnelles Handeln bei Überraschung. Bei Übernachtungen im Gelände ist das Lager gegen überraschenden Eisbärenbesuch zu sichern - behördlich akzeptierte Methoden sind hierfür abwechselnde Nachtwache (auf längeren Touren macht das hinsichtlich ausreichendem Schlaf ab etwa 5 Teilnehmern Sinn, ist die sicherere Methode) oder eine geeignete Stolperdraht-Alarmanlage mit pyrotechnischer Blitz-Knall-Munition (Alarmminen o.ä., elektrische Alarme gelten bisher als störungsanfälliger), wobei eine rasche Reaktion im Alarmfall mit weiteren Abwehrmaßnahmen (Gewehr, Signalpistole, Knallkörpern) sicherzustellen ist.
    Vorräte sind im Gelände in deutlichem Abstand vom Zelt in Sichtweite zu lagern (dicht schließende Box, wasserdichter Packsack, Tonne), sodaß ein eventueller Eisbär sich eher dorthin wendet (macht auch hinsichtlich Vermeidung von Schäden durch Füchse oder Vögel Sinn - ebenso das grundsätzliche Unterlassen des Fütterns von Tieren (auch auf dem Campingplatz), um diesen nicht die letzte Scheu abzugewöhnen oder gar die Assoziation "Mensch - Futter" beizubringen).
  • Abfälle von mehrtägigen Touren sind aus dem Gelände nach Longyearbyen zurückzubringen und dort im Ort bei der Abfallaufbereitungsanlage abzuliefern. Vergraben ist nicht statthaft, vergrabene Abfälle kommen oft durch Frostbewegungen wieder an die Oberfläche. Verbrannt werden darf im Gelände nur unbeschichtetes Papier/Pappe (einschl. benutztem Toilettenpapier).
    Campingplatzgäste: Der Campingplatz ist nicht für die Entsorgung des Mülls von mehrtägigen Touren zuständig - im Einzelfall kann der Campingwart auf Anfrage Ausnahmen machen. Während der Saison können Campingplatzgäste während des Zeitraums, in dem sie auf dem Campingplatz angemeldet sind, Müll von Tagestouren, die sie in dieser Zeit machen, über das Abfallsystem des Campingplatzes entsorgen (Ausnahme: Spezialabfälle wie Brennstoffe, Munition, etc.).

Weitere Hinweise zum Thema Natur und Umwelt unter Opens internal link in current window Nachbar Natur und Opens internal link in current window Zeltplatzordnung.

 


Letzte Änderung: 27.01.2012