
Conrad Stein Verlag, 9. Auflage 2009, 536 Seiten mit 106 farbigen und 6 schwarzweißen Abbildungen, 21 Kartenskizzen und Plänen sowie einer farbigen Übersichtskarte. Es wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt, in Deutschland klimaneutral hergestellt und transportiert und der größeren Strapazierfähigkeit wegen mit PUR-Kleber gebunden.
Seit dem Erscheinen der Erstauflage 1987 - damals noch komplett Schwarzweiß - hat sich das Spitzbergen-Handbuch rasch zur ausführlichsten aktuellen Informationsquelle in Buchform über Spitzbergen in deutscher Sprache entwickelt. Oben in der Titelleiste ist der äußerliche Wandel des Buches von der dünnen schwarzweißen ersten Buchauflage mit 150 Seiten bis heute zu sehen. Alle 2-3 Jahre aktualisiert, ist es mit der aktuellen 9. Auflage auf 536 Seiten angewachsen.
Ein Spitzbergen-Handbuch muß anders sein, als übliche Reiseführer. Spitzbergen ist vor allem Natur und Wildnis, und noch immer sind Informationen über die Inselgruppe rar. Sonst typische Reiseführer-Informationen: seitenweise Hotel- und Restauranttips, Museen, Öffnungszeiten, Straßenpläne, etc. spielen hier mangels Orten kaum eine Rolle. Ebenso andersartig ist die Zusammensetzung der Leserschaft: bei den meisten Reisezielen stellen Individualtouristen einen großen Teil der Reiseführerkäufer. In Spitzbergen hingegen, zumal außerhalb der winzigen Hauptsiedlung Longyearbyen, spielen Reisen auf eigene Faust eine minimale Rolle: nach unseren Beobachtungen stehen Individualreisende in Spitzbergen für höchstens 5 % der Käufer des Spitzbergen-Handbuches. Gleichzeitig reist offenbar mindestens die Hälfte der Leser/Käufer nicht nach Spitzbergen, Franz-Joseph-Land oder Jan Mayen, sondern kauft das Buch aus anderen Gründen, z. B. für Hintergrundinformationen.
Rechts können Sie einige aus dem Buch gescannte Beispielseiten anklicken, um sich einen Eindruck zu verschaffen: das Inhaltsverzeichnis, Informationen zum Autor und das Vorwort, sowie zwei Doppelseiten aus dem normalen Buchtext als Beispiele. Beachten Sie dabei bitte, daß die Scan-Qualität dieser Beispiele deutlich schlechter ist, als die Original-Buchseiten.
Spitzbergen ist ein ausgefallenes Thema. Seine erdgeschichtliche Entwicklung, seine heutige arktische Natur, aber auch seine überraschend internationale Geschichte und sein besonderer heutiger politischer Status sind wichtige Themen. Auch ohne nach Spitzbergen zu reisen, gewinnt die hocharktische Inselgruppe derzeit erheblich an internationaler Bedeutung von Klimaforschung bis strategischen Rohstoffinteressen. Für alle Besucher: Spitzbergen ist zum einen Europas größte verbliebene Wildnis und zum anderen erfordert sicheres und umweltverträgliches Reisen unter den besonderen Bedingungen der Arktis gute Vorbereitung. Das Spitzbergen-Handbuch zeigt die entsprechenden Grundlagen auf: von den praktischen Auswirkungen arktischer Natur auf die Reisemöglichkeiten bis hin zu den strengen Reglementierungen des Tourismus zur Begrenzung unerwünschter Naturschäden. Und natürlich spielen hier auch die wenigen Siedlungen eine zentrale Rolle - allen voran Longyearbyen.
Der allergrößte Teil des Spitzbergen-Tourismus erfolgt durch Veranstalterreisen und dies wird so auch durch die örtlichen Behörden gewünscht, da sich auf diesem Wege hohe Standards (Umwelt, Sicherheit) und Steuerung der Entwicklung weitaus leichter bewerkstelligen lassen. Hieran haben wiederum sommerliche Seereisen den allergrößten Anteil. Das Spitzbergen-Handbuch informiert über alle Landesteile und behandelt in einem eigenen umfangreichen Kapitel die üblichen Landepunkte entlang der Küsten. Ebenso geht es auf Ausrüstungsfragen für Schiffs-, Wander- und Wintertouren ein.
Neben dem Spitzbergen-Handbuch gibt es kaum ausführliche deutsche Informationsquellen über die Inselgruppe. Entsprechend ungewöhnlich unterschiedlich sind die Interessen der Leser. In kleinen Spezialkapiteln geht das Spitzbergen-Handbuch daher auf Spezialinteressen ein – von Hobbyseglern über Medien bis zu Studenten, die in Spitzbergen studieren wollen.
Spitzbergen ist als riesige arktische Wildnis ein anspruchsvolles Reiseziel und entsprechend hoch sind die Anforderungen für seriös selbst organisierte Reisen, die aus Longyearbyen hinausführen sollen. Individualtourismus spielt daher in Spitzbergen, insbesondere außerhalb von Longyearbyen, fast keine Rolle. Gleichzeitig benötigen die wenigen Individualreisenden umfangreiche zusätzliche Informationen zu Waffen, Genehmigungsanforderungen, etc., die für die allermeisten anderen Leser von geringem Interesse sind. Schon jetzt nehmen diese Informationen im Spitzbergen-Handbuch mehr Seiten ein, als dies dem minimalen Anteil der Individualreisenden an den Lesern entspricht. Um diese wichtigen Informationen weiter ergänzen zu können, ohne daß dies auf Kosten der Mehrzahl der Leser mit anderen Interessen geschieht, ist eine Kombination aus Buch und zugehöriger Webseite im Entstehen, auf der entsprechende Ergänzungen zum Buch abrufbar sind - und im Buch wird auf diese hingewiesen.
Die europäische hohe Arktis ist mehr als nur Spitzbergen: Geologisch reicht sie vom nördlichsten mittelatlantischen Rücken mit Jan Mayen über Spitzbergen und Franz-Joseph-Land bis an die Westseite von Nowaja Semlja als der nördlichen Fortsetzung des Urals. Diese Inselgruppen - mit Ausnahme des kaum touristisch erreichbaren Nowaja Semlja - sind auch in diesem Buch vertreten, das neben dem Hauptteil über Spitzbergen auch Jan Mayen und Franz-Joseph-Land in eigenen umfangreichen Kapiteln vorstellt. Auch für diese abgelegenen Inselreiche ist das Buch eine der ganz wenigen deutschsprachigen Informationsquellen.
Das Spitzbergen-Handbuch ist in jeder Buchhandlung in den deutschsprachigen Ländern erhältlich – falls nicht vorrätig, kann es die Buchhandlung innerhalb von 2 Tagen über ihren Grossisten anfordern. Lediglich am Ende einer Auflage können längere Lieferzeiten bis zur Auslieferung der Folgeauflage auftreten – dafür erhalten Sie dann die nächste Auflage mit aktuellstem Stand.
Direkt beim Autor kann das Buch gegen Vorauszahlung von 25 € ebenfalls bestellt werden - dann auf Wunsch auch mit Widmung.
Siehe hierzu unten auf dieser Seite: Link zur Buchwebseite.
Der deutsche Conrad Stein Verlag publiziert schon seit rund 30 Jahren ausschließlich Reisebücher - mit Schwerpunkt auf Praxisnähe: fast alle Bücher in einem jackentaschentauglichen kleinen Format, viel Information pro Seite. Eine Spezialität des Verlages sind Reiseführer über bestimmte Wanderrouten in der ganzen Welt. Auf der
Webseite des Verlages »
www.conrad-stein-verlag.de
finden Sie das gesamte aktuelle Verlagsprogramm. Aus den Polargebieten gehört hierzu neben dem Spitzbergen Handbuch das großformatige Antarktis-Handbuch und weiter Reiseführer für Grönland und Alaska, ferner eine lange Reihe von dünneren Routen-Reiseführern zu Alaska, Island, Grönland, Kanada, Lappland.
Die Webseite bietet den Buchautoren die Möglichkeit, zum jeweiligen aktuellen Buchauflage letzte Nachträge aufzulisten, die beim Spitzbergen-Handbuch außerdem auch auf der eigenen Buchwebseite zu finden sind:
Über die Buchwebseite www.spitzbergen-handbuch.de können Sie sich näher über das Buch und Bezugsmöglichkeiten (auch mit Widmung) informieren.
Dort außerdem:
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