

Es gibt einige typische Fragen, die uns immer wieder gestellt werden. Teilweise wurden sie bereits in den anderen Teilen dieser Webseite beantwortet, doch haben wir sie trotzdem hier in diese Sammlung mit aufgenommen. Im Anschluß finden Sie Antworten auf die folgenden ca. 20 verschiedene Fragen - scrollen Sie zu den entsprechenden Antworten in gleicher Reihenfolge weiter:
1) Ist die Lage am Flughafen nicht ungünstig ?
2) Brauchen wir eine Reservierung ?
3) Können wir während der Saison auch außerhalb der Bürozeiten ankommen ?
4) Was sollten wir mitbringen ?
5) Kinder auf dem Campingplatz
6) Haustiere (Hunde, Katzen) auf dem Zeltplatz
7) Wie steht es mit Einkaufen und Warenangebot ?
8) Kochen und Essen im Servicegebäude
10) Wie steht es mit Müll ?
11) Warum muß warmes Duschen extra bezahlt werden ?
12) Waschen und Trocknen von Wäsche
13) Telefon und Internet
14) Können Akkus geladen und sonstige Elektrogeräte betrieben werden ?
15) Verkehrsmittel: Bus, Taxi, Fahrrad, Mietwagen
16) Kann ich auf dem Zeltplatz Post bekommen ?
17) Kann Ausrüstung auf dem Campingplatz gelagert werden ?
18) Brennstoffe
19) Alkohol, Rauchen und sonstige Drogen
20) Benutzen des Campingplatzes außerhalb der Saison
21) Sicherheit auf Longyearbyen Camping - Eisbären und sonstige Themen
22) Ist die Strasse nach Longyearbyen sicher ?
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Zur Überraschung der meisten Besucher: die Fluglärmbelastung ist wesentlich geringer, als von den meisten erwartet. Kein anderes Quartier in Longyearbyen kann hinsichtlich der Nähe zur Natur und dem weiten freien Blick über den imposanten Eisfjord mit Longyearbyen Camping konkurrieren. Bei durchschnittlich in der Hochsaison täglich nur 2 Starts und 2 Landungen großer Maschinen ist Fluglärm in der Dauer begrenzt, selbst wenn man ein paar weitere Flugbewegungen (kleines örtliches Flugzeug, Hubschrauber) dazunimmt – und bei Ankunft und Abreise ist die Nähe zum Flughafen sogar sehr bequem, gerade bei nächtlichen Flugverbindungen.Die ca. 4 km zum Ort können auf zwei verschiedenen Straßen zurückgelegt werden – unten am Ufer die geteerte normale Fahrstraße (evtl. Mitfahrgelegenheit, gut auch für Fahrradfahren, oft Beobachtungsmöglichkeit von Seevögeln), und oben im Hang die normalerweise für Autos gesperrte alte Straße mit ihrem phantastischen Blick auf Fjord, Berge, das weite Adventdalen und den Ort. Ein paar Mal kann man das ohne Weiteres mit Genuß zu Fuß gehen – und ansonsten ist das Mieten eines Fahrrades eine Überlegung, gelegentlich läßt sich der Flughafenbus nutzen oder ein Taxi nehmen (vor allem für mehrere zusammen eine Idee). Fahrräder können bei mehreren Firmen im Ort gemietet werden. Für einen naturbegeisterten Reisenden ist Longyearbyen Camping insgesamt also eine interessante Option – nicht nur wegen der geringsten Übernachtungskosten. Im Sommer ist das Eisbärenrisiko auf dieser Straße minimal und im Frühjahr tagsüber bei guter Sicht ebenfalls.
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Für 1-8 Personen: nein, nur für Ausrüstung, die Sie evtl. mieten möchten. Für Gruppen mit mehr als 8 Personen ist Vorausbuchung erforderlich, für Aufenthalte nach dem 10. September raten wir in jedem Fall zu einer Voranmeldung - bei ausreichender Zahl können wir evtl. die Saison verlängern, während wir bei ungenügender Zahl an Voranmeldungen für September bis zum 1. August eventuell schon Mitte September schließen. > Leistungen & PreiseReservierung und Miete von Ausrüstung (Zelt, Schlafsack, Isomatte, Fahrrad, etc.) siehe > Leistungen, Preise, Reservationen.
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Ja, wir versuchen unbürokratisch zu sein. Jedoch:
Seien Sie rücksichtsvoll: Wenn Sie nachts ankommen oder abreisen, beachten Sie bitte, daß andere Gäste höchstwahrscheinlich in ihren Zelten schlafen. Dies wird von Neuankömmlingen vor Begeisterung über das volle Tageslicht selbst um Mitternacht häufig vergessen.
Anmeldung und Bezahlung: Prüfen Sie zunächst, ob jemand vom Team im Gebäude oder auf dem Gelände unterwegs ist, bei dem/der Sie sich anmelden können - meist ist dies auch bei den Nachtflügen der Fall.
Machen Sie sich mit den Zeltplatzregeln vertraut (zum Beispiel hier auf der Webseite) - die wichtigsten Punkte nochmals zusammengefaßt:Keine Schuhe im Servicegebäude, die vorher draußen getragen wurden (feiner schwarzer Staub).
• Kein Schlafen, sowie Lagern von Ausrüstung und Verpflegung im Gebäude:Saubermachen und Aufräumen sofort nach Gebrauch in der Küche, sowie um und unter Ihrem Tisch. Geschirr abtrocknen und aufräumen !• Spritzwasser in den Waschräumen muß sofort entfernt werden, damit Andere keine nassen Socken bekommen.
• Müllsortierungsregeln befolgen, Lebensmittelreste nicht in den Müll sondern in die Toilette (Ausnahme: Knochen). Keine Verschmutzung des Campingplatzes (auch keine Zigarettenkippen !).
• Kein öffentlicher Drogenkonsum (Alkohol, Drogen) drinnen und draußen, Rauchen nur draußen und nur dort, wo es niemanden belästigt (nicht unter Fenstern, nicht vor Eingang, Zigarettenkippen in Restmüll).
• Kein Stören und Füttern von Wildtieren. Stellen Sie sich zurückziehenden Tieren nicht nach (auch nicht für Fotos). Weichen Sie angreifenden Vögeln sofort aus - diese tun dies nicht zur Belustigung oder für Fotos, sondern zur Verteidigung ihres Nachwuchses.
• Keine Tundraschäden, auch nicht durch Feuerstellen.
• Bauen Sie Ihr Zelt auf dem Campingplatzgelände auf (ebene Tundra unterhalb des Flughafenparkplatzes - Ostgrenze: Leitungsdamm, Nordgrenze: Uferstraße) - unter Einhaltung eines angemessenen Abstandes zu anderen Zelten und nicht auf Punkten, wo offenbar kurz vorher ein anderes Zelt stand, damit sich die Vegetation erholen kann.
• Legen Sie zur Zeltsicherung evtl. benutzte Steine nach Gebrauch auf die Stein-Sammelhaufen (auf vegetationsfreien Punkten), damit diese die Vegetation nicht unnötig zudecken. Falls nicht: Stellen Sie Ihr Zelt unter Beachtung der Zeltplatzordnung auf, insbesondere hinsichtlich Naturschutz und Rücksicht auf die Nachbarn, Sauberkeit im Gebäude, etc.
• Kein Lärm während der Nachtzeiten (22:00-07:00) auf dem Zeltplatz - nehmen Sie auf möglicherweise schlafende Gäste Rücksicht.
Falls Sie niemanden vom Team antreffen und sich mit den Campingplatzregeln vertraut gemacht haben: Wir versuchen unbürokratisch zu sein, indem Sie Ihr Zelt jederzeit aufbauen können, auch wenn niemand von uns für eine Anmeldung anwesend ist. Im Gegenzug erwarten wir, daß Sie sich in der Saison während der nächstmöglichen regulären Öffnungszeit unaufgefordert beim Zeltplatzwart anmelden und bezahlen.
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Wir gehen grundsätzlich davon aus, daß unsere Gäste ihre eigene Ausrüstung dabei haben. Die von uns angebotene Mietausrüstung ist primär zum Abdecken von Notfällen (nicht angekommenes Fluggepäck, o. ä.).
Die Kriminalität auf dem Campingplatz und in Spitzbergen generell ist extrem gering - andererseits haben wir aber auch keine spezielle Möglichkeit zum Aufbewahren von Wertgegenständen. Selbst wenn wir in Einzelfällen einer vorübergehenden Lagerung zustimmen, übernehmen wir keinerlei Haftung. Berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung.Zeltausrüstung: Ihre Zeltausrüstung muß auch auf dem Campingplatz für arktische Bedingungen geeignet sein, also vor allem sehr windstabil, im Winter außerdem auch gut gegen eindringenden feinen Treibschnee schützen und möglichst wenig gegen Schneedruck empfindlich sein.
Sicherheit: Jeder Benutzer des Campingplatzes ist für seine eigene Sicherheit verantwortlich, also auch für ggf. eigene Sicherheitsausrüstung (siehe weiter unten den Abschnitt zu Sicherheit, Eisbärenrisiko, etc.). Wir weisen allerdings darauf hin, daß gleichzeitig jeder auch die Verantwortung für Schäden trägt, die durch seine Ausrüstung verursacht werden - in der Praxis benutzt zumindest im Sommer fast kein Campingplatzgast irgendwelche Absicherungen auf dem Campingplatz.
Servicegebäude: Geschirr und Besteck haben wir nur in geringer Menge (insbesondere bei Messern gibt es einen enormen Schwund), diese mitzubringen, kann also sinnvoll sein. Töpfe, etc. sind in begrenzter Zahl vorrätig, da gibt es nur selten Engpässe.
Sämtliche Hygieneartikel (Seife, Handtücher, etc.) bitte selbst mitbringen.
Hausschuhe: Im Servicegebäude dürfen keine Schuhe getragen werden, an denen Schmutz von draußen nach drinnen getragen werden kann, denn der schwarze Schmutz ist ein großes Problem. Das Mitbringen von Hausschuhen/Sandalen kann also eine Idee sein, wenn man nicht in Strümpfen oder barfuß im Gebäude laufen will. Keine so gute Idee ist es, mit diesen Hausschuhen auch draußen auf dem Campingplatz herumzulaufen, selbst bei trockenen Verhältnissen, denn dann hängt der schwarze Staub auch an deren Sohlen und spätestens nach dem Treten in ein paar Wassertropfen im Waschraum oder im Küchenbereich bleiben deutliche Spuren zurück. Wer also seine Hausschuhe auch draußen anbehält, darf damit nicht wieder ins Gebäude !Verpflegung,
Brennstoff/Lebensmittel/Kioskartikel: Die Küche im Aufenthaltsraum mit ihren Elektro-Kochplatten und Wasser sowie einigen Töpfen, etc. steht allen Gästen während der Saison zur Verfügung (einschließlich Verpflichtung zum Aufräumen/Abspülen/Saubermachen hinterher), für die benötigten
Lebensmittel müssen Sie allerdings selbst sorgen, unser Kioskverkauf geht über ein paar Postkarten etc. nicht weit hinaus. Wir verkaufen auch keine Brennstoffe - wenn Sie also z. B. am Wochenende (Läden im Ort geschlossen) auf Tour starten wollen, sollten Sie die Frage der benötigten Brennstoffe vorher geklärt haben. Allerdings gibt es bei uns eine Sammlung zurückgelassener unterschiedlichster Brennstoffe ehemaliger Gäste (verschiedene Gaskartuschen, Flüssigbrennstoffe), aus der Sie sich kostenlos bedienen können.
Sportanzug: Für eilige nächtliche Gänge, aber auch tagsüber kann ein bequemer Sportanzug auf dem Campingplatz angenehm sein.
Fahrrad: Wenn Sie lang auf dem Campingplatz sind, kann sich teilweise die Mitnahme eines eigenen Fahrrades lohnen.
Norwegisches Bargeld: Brauchen Sie unter anderem bei uns - denn wir nehmen üblicherweise nur norwegische Kronen in bar als Bezahlung. Sofern wir uns zur Annahme von EURO, USD, DKR oder SKR überreden lassen, müssen Sie mit einem sehr ungünstigen Wechselkurs und zusätzlich einer Wechselgebühr rechnen.
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Im Prinzip ist ein Zeltaufenthalt mit Kindern hier genauso möglich, wie auf anderen Zeltplätzen auch und wir haben jedes Jahr etliche Kinder zu Gast, was normalerweise bestens funktioniert. Wir empfehlen dies allerdings nur, wenn Kinder an Zelten und Aufenthalt in der Natur gewohnt sind und daran Freude haben. Es gibt bei uns keine speziellen Spielangebote für Kinder. Seitens der Erziehungsberechtigten ist dafür Sorge zu tragen, daß die Kinder neben den übrigen Punkten der Zeltplatzordnung insbesondere den Naturschutz ernst nehmen (keine Störung der Brutvögel, kein Abreißen von Pflanzen, etc.). Wir bieten an, Kindern bei passender Gelegenheit mehr über die Natur auf und um den Zeltplatz zu erzählen.
Außerdem ist dafür zu sorgen, daß sich Kinder von auf dem Zeltplatz in Longyearbyen möglicherweise eher zugänglichen gefährlichen Gegenständen (Waffen, Munition, Alarmmittel) fernhalten, auch wenn die sichere Verwahrung dieser Gegenstände primär die Aufgabe von deren Besitzern ist.
Über den Zeltplatzwart können kindgerechte Tagesexkursionen in die arktische Wildnis mit einem der Tourenbetreuer von Spitsbergen Tours bestellt werden.
Kinderbetreuung: Während der Sommersaison bieten wir eine halbtageweise Kinderbetreuung für kleinere Kinder (4-10 Jahre) auf dem Campingplatz an, damit die Angehörigen gelegentlich auch größere Touren unternehmen können. Fallabsprache und Vorausbuchung/-zahlung erforderlich.
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Hunde können nach Spitzbergen mitgebracht werden, soweit die entsprechenden Regeln eingehalten werden - hierzu zählt eine vorgeschriebene aktuelle Tollwut-Impfung (auf Spitzbergen gibt es Tollwut) - prüfen Sie die aktuellen Vorschriften über den Gouverneur (Sysselmann) von Spitzbergen.. Beachten Sie bitte, daß für Hunde ein hundertprozentiger Leinenzwang in Spitzbergen besteht - unter anderem wegen der möglichen Störung anderer Tiere durch Hunde. Wenn Sie einen Hund mitbringen, sind Sie für das Entfernen und Beseitigen von dessen Kot zuständig. Darüber hinaus ist es Ihre Aufgabe, sicherzustellen, daß Ihr Hund andere Gäste nicht belästigen kann.
Katzen: Die Einfuhr von Katzen nach Spitzbergen ist verboten.Andere Tiere: Die Einfuhr anderer Tierarten, auch von Haustieren, ist in Spitzbergen stark eingeschränkt. Um probleme zu vermeiden: machen Sie sich vorher mit den entsprechenden Regeln vertraut - oder planen Sie eine derartige Einfuhr erst gar nicht.
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Der Campingwart verkauft in der Regel Postkarten, Briefmarken und ein paar Getränke, etc., außerdem können bei ihm für Touren Toilettenpapier erworben unde Restbestände an Brennstoff, die von anderen Gästen zurückgelassen wurden (Gaskartuschen, Benzin, etc.) kostenlos übernommen werden. Wir sind jedoch kein Expeditionsausrüster – für logistische Leistungen wenden Sie sich bitte frühzeitig an Spitsbergen Tours !
Ansonsten gibt es für Einkäufe ein großes Warensortiment im Ort, z.B. die für Selbstversorgung auf dem Zeltplatz üblicherweise benötigten Lebensmittel, sowie 4 Sportgeschäfte, Post, Bank, Apothekendienst im Krankenhaus, Drogeriewaren und freie Arzneien auch im Supermarkt Svalbardbutikken, etc.. Frischwaren sind erheblich teurer, als in Mitteleuropa. Mehrere Gaststätten, Bars.
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Der kombinierte Eß- und Kochraum mit seinen Elektroherden, Spülbecken mit Hähnen, einigen Töpfen und Pfannen, ist für alle Gäste während der Saison gedacht. Hier zu kochen und zu essen beinhaltet auch die Pflicht, unmittelbar nach dem Kochen die Spuren des Kochens im Küchenbereich zu beseitigen, damit auch andere Gäste den Kochbereich in akzeptabler Weise nutzen können. Bitte spülen Sie auch das benutzte Kochgeschirr umgehend, damit es dann wieder von anderen Gästen benutzt werden kann. Der Koch- und Eßraum ist kein Lager für Ihre Vorräte oder für Töpfe mit Verpflegungsresten, da dies Platz und Ausrüstung blockiert. Kochausrüstung, Besteck und Geschirr sind umgehend nicht nur abzuwaschen, sondern auch abzutrocknen und aufzuräumen, statt sie lediglich zum Abtropfen neben der Spüle zu stapeln. Nachdem Sie das Essen beendet haben, ist jeder dafür zuständig, auf und unter den benutzten Tischen und Bänken sauber zu machen.
Soweit genügend Platz auch für alle anderen Gäste bleibt, können Sie das Servicegebäude auch über Kochen und Essen hinaus als Aufenthaltsraum nutzen. Sollten jedoch alle Tische belegt sein, ist anzunehmen, daß weitere Campinggäste darauf warten, im Gebäude Kochen und Essen zu können. In diesem Falle wird von denen, die fertig gegessen haben, erwartet, den Raum zugunsten Wartender zu verlassen.
Unerwünscht ist:
> Das Betreten des Gebäudes mit Schuhen, die draußen benutzt wurden.
> Das Belegen weiterer Tische mit Gegenständen.
> Das Nichtbefolgen der Abfall-Sortierregeln.
> Das Entsorgen von feuchten Essensresten in den Restmüll (Lebensmittelreste - außer Knochen - bitte in die Toiletten).
> Unterlassen des Saubermachens im Kochbereich und auf und unter den benutzten Tischen und Bänken.
> Benutztes Geschirr ungetrocknet oder gar ungespult stehen zu lassen - auch nicht abgewaschen aber tropfend neben der Spüle !
> Platz im Eßraum über die Mahlzeiten hinaus zu belegen, wenn der Campingplatz voll ist.
> Persönliche Dinge im Aufenthaltsraum über Nacht zu lagern.
> Im Servicegebäude zu liegen oder zu schlafen.
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Es ist nicht gestattet, das Servicegebäude als Lagerplatz zu nutzen. Dies gilt sowohl für Vorräte als auch für andere Dinge (Computer, Kameras, Hygieneartikel in den Waschräumen, etc.). Bitte nehmen Sie stets alle Ihre Dinge zurück in Ihr Zelt, wenn Sie das Servicegebäude verlassen.
Kühlschrank: wir haben keinen Gästekühlschrank - nicht zuletzt, weil die typische Temperatur in einem Kühlschrank ca. +7°C ist, während die üblichen Außentemperaturen in Spitzbergen im Sommer im Schatten zwischen +3 bis +12°C liegen - folglich gibt es keinen besonderen Bedarf für einen Kühlschrank.
Sorgen Sie jedoch dafür, daß Ihre Vorräte nicht zu einladend für möglicherweise vorbeikommende Eisfüchse, Raubmöwen oder Möwen zugänglich sind.
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In Longyearbyen, und damit auch für den Campingplatz, gibt es Vorschriften für den Umgang mit Abfällen. Hierzu gehört unter anderem die Mülltrennung, sowie das Verbot von Lebensmitteln im Hausmüll.
Auf dem Campingplatz ist in folgende Abfallsorten zu trennen:
> Papier und Pappe - recylet werden nur Wellpappe und Schreibpapier/Zeitungen/Zeitschriften. Alle anderen Varianten von Papier und Pappe (von Brottüte über Pizzapappe, Pappbecher, Pappteller und Klopapierrolle bis zum Getränkekarton) gehen in den Restmüll, der an ein Müllkraftwerk am Festland geliefert wird.
> Aluminium-Getränkedosen - werden getrennt gesammelt und am Festland recyklet. Bitte vorher sorgfältig leeren, keine anderen Aluminiumabfälle oder sonstige Metalle in diesen Behälter !
> Andere Metalle (auch sonstiges Alu) - dies sind vor allem sonstige Lebensmitteldosen, kaputte Zeltheringe, etc., bitte in den entsprechenden Sammelbehälter. Alubedampfte Folien (z.B. von portionierter Instant-Expeditionsnahrung) gehören hier nicht hinein, sondern in den brennbaren Restmüll.
> Glas - in entsprechenden Behälter. Hierzu zählen nicht Plastikflaschen. Bitte vorher sorgfältig leeren !
> Kunststoffe - Behälter für brennbaren Restmüll.
> Essens- und Lebensmittelreste: Grundsätzlich in die Toilette, sofern es sich nicht um Dinge handelt, die zur Verstopfung der Toilette führen könnten (z.B. Knochen). Insbesondere nasse Essensreste haben nichts im Restmüll zu suchen, da sie in der nachfolgenden Müllaufbereitung und -zwischenlagerung ein erhebliches hygienisches Problem bilden.
> Sperrige Objekte: Campingplatzwart fragen.> Rest-Brennstoffe: Campingplatzwart fragen.
> Restmüll: In entsprechenden Behälter, aber bitte vorher nachdenken !
> Toiletten: Die kleinen Mülleimer in den Toiletten sind für Restmüll (Binden, etc.) - nicht für übriggebliebene Toilettenpapierrollen (> Pappe), leere Haarwaschmittelflaschen (> Plastik), etc., auch hier gilt das Mülltrennungsprinzip !
> Tourmüll: Longyearbyen Camping ist für die Weiterleitung des auf dem Campingplatz entstehenden Abfalls zuständig - aber nicht für die Entsorgung von Müllmassen, die von längeren Wildnistouren wieder zurückgebracht werden. Diese sind z.B. bei der Abfallverwertungsanlage in Longyearbyen abzuliefern - ebenfalls in Sorten getrennt.Generell ist es auffällig, wieviel Müll von einigen sich ansonsten sehr umweltbewußt gebenden Besuchern produziert wird, etwa in Form von kleinportionsweise in problematische alubedampfte Plastikfolien verschweißter Fertignahrung. Es wäre wünschenswert, wenn sich umweltbewußte Reisende um das Thema Müllvermeidung schon im Vorfeld einer Reise Gedanken machen würden.
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Das Bereitstellen von warmem fließendem Wasser ist in der Arktis ein besonders aufwändiger Service - ganz besonders auf dem Campingplatz, der in seiner schönen Lage abseits unmittelbar benachbarter Gebäude lange und teure isolierte und frostgeschützte (temperatur-sensitives Heizkabel) Versorgungsleitungen benötigt, sowie innerhalb des Hauses ein Leitungssystem, das jährlich erheblichen Unterhaltsaufwand verursacht, da die Systeme des Campingplatzes über die kältesten Monate zur Energieeinsparung komplett eingemottet werden - Frostschäden sind dabei trotz Entwässerns am Leitungssystem nicht zu vermeiden.
Duschen ist der hauptsächliche Verbrauch von warmem Wasser. Indem wir die Duschzeit extra bezahlen lassen, entscheiden Sie als Nutzer bewußt, wie oft und wie lang Sie warmes Wasser zum Duschen verwenden und dafür entsprechend bezahlen wollen. Erfahrungsgemäß kommen die meisten Gäste mit den 5 Minuten warmen Wassers pro Duschmünze gut zurecht - und wer länger duschen will, kann entsprechend mehr Duschmünzen einsetzen.
Unsere Statistik der letzten Jahre zeigt, daß die Zahl der verkauften Duschmünzen einem durchschnittlichen Verbrauch von 2 Minuten warmen Duschwassers pro Gast und Übernachtung entspricht, da die meisten Gäste offenbar jeden zweiten oder dritten Tag duschen. Würden wir beliebiges warmes Duschen in den Übernachtungspreis einschließen und damit den Anreiz für sparsamen Warmwassergebrauch entfernen, würde dies vermutlich zu einem deutlich höheren Verbrauch von warmem Wasser durch insbesondere längeres, evtl. auch häufigeres Duschen führen, mit nicht nur entsprechend höherem Verbrauch an Wasser und Energie, sondern auch der Notwendigkeit des Austausches unserer Boiler gegen größere Modelle. Um diese Kosten aufzufangen, müßten wir folglich den Übernachtungspreis für alle Gäste um schätzungsweise 15 NOK erhöhen. Dies wäre gegenüber jenen, die trotzdem sparsam mit Wasser und Energie umgehen, nicht fair - sie würden zwangsweise den steigenden Konsum subventionieren.
Deshalb finden wir es fairer, es jedem Gast zu überlassen, wie lang und wie oft er duschen will - und entsprechend dafür extra zu bezahlen. Gleichzeitig bezahlen auf diese Weise die meisten unserer Gäste insgesamt weniger, als wenn wir warmes Duschen beliebig in einen entsprechend höheren Übernachtungspreis einschließen würden.
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Eine Waschmaschine für die Allgemeinheit der Campingplatzbenutzer gibt es nicht. Handwäsche in den langen Metallwaschbecken der Waschräume oder einer Plastikwanne ist möglich, und auf dem Südbalkon gibt es Wäscheleinen. Die Heizkörper im Koch- und Eßraum dürfen nicht zum Wäsche- und Strümpfetrocknen benutzt werden – neben möglicher Geruchsbelästigung auch aus Sicherheitsgründen.
In Longyearbyen gibt es eine Wäscherei und einen Waschsalon.
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Im Büro des Campingwartes gibt es ein Telefon, das allerdings normalerweise nicht für Gespräche von Gästen gedacht ist (u.a. kein Zähler). Für Notfälle können Sie die Nummern zuhause hinterlassen (siehe > Kontakt).
Außerdem sind Sie auf dem Zeltplatz normalerweise per Mobiltelefon erreichbar, wenn Sie ein GSM-Telefon aktiviert dabei haben. Mobiltelefone funktionieren nur im begrenzten Bereich der entsprechenden Relais-Stationen in und um Longyearbyen, Sveagruva und Barentsburg bei freier Sicht Richtung einer dieser Relaisstationen.
Auf dem Campingplatz gibt es bisher kein W-LAN. Per GSM-Mobiltelefon sind jedoch einige Breitband-Datendienste möglich. Außerdem gibt es in Longyearbyen in der öffentlichen Bücherei während deren Öffnungszeiten halbstündigen kostenlosen Internet-Zugang (Eintragung auf Liste für bestimmte Zeit erforderlich).
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Im Aufenthaltsraum gibt es eine begrenzte Zahl von Steckdosen (Euro-Stecker Format, 220 V), die in begrenztem Umfang zum Laden etc. benutzt werden können, soweit dies nicht zu Beeinträchtigungen führt. Stromausfälle sind möglich.
Außerhalb des Servicegebäudes gibt es auf dem Campingplatz keine Stromanschlüsse und das Verlegen von Verlängerungskabeln aus dem Gebäude lehnen wir in der Regel ab (Stolpergefahr, Wärmeverlust durch dafür offene Fenster/Türen).
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Während der Hauptsaison gibt es an den meisten Tagen zwei Busverbindungen zwischen Ort und Flughafen und zurück - eine Option auch für Gäste des nah am Flughafen gelegenen Campingplatzes.
Taxis können telefonisch bestellt werden (Nummern an der Pinnwand im Eßraum), vorzugsweise vom/zum nahen Flughafenparkplatz, Preise hängen u.a. von Wochentag und Tageszeit ab.
Fahrräder: Wir haben ein paar altersschwache Fahrräder auf dem Campingplatz angesichts deren eingeschränkter Funktionstauglichkeit vermieten wir diese zwar billiger, als die Fahrradvermietung im Ort, nehmen jedoch keine Vorreservierungen an. Wenn Sie eines unserer Räder nach eigener Durchsicht für ausreichend halten, können Sie es beim Campingwart mieten. Wir empfehlen jedoch eher das Mieten von Fahrrädern in Longyearbyen.
Bei einem längeren Aufenthalt kann es Sinn machen, ein eigenes Fahrrad mitzubringen (und evtl. uns dann nach Absprache zu überlassen/verkaufen).
Mietwägen können in Longyearbyen und am Flughafen gemietet werden.
Wenn Sie ein Auto mieten: beachten Sie bitte, daß das Straßennetz Longyearbyens sehr begrenzt und das Fahren mit Motorfahrzeugen abseits der Wege verboten ist - auch auf der Campingplatz-Tundra !
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Sie können sich Post nach Longyearbyen entweder „poste restante“ schicken lassen (Anschrift: Ihr Name, poste restante, N-9170 Longyearbyen) und dann selbst innerhalb der Lagerfrist auf dem Postamt abholen, oder auch an Sie auf dem Campingplatz adressieren lassen (Anschrift: Ihr Name, Longyearbyen Camping, Postboks 6, N-9171 Longyearbyen). Im zweiten Falle bekommt der Zeltplatzwart die Post und hängt eine entsprechende Notiz auf oder spricht Sie direkt an. Beachten Sie, daß Post nach Spitzbergen ein paar Tage braucht – oft kommt Post für Gäste bei uns an, die schon längst wieder abgereist sind. Derartige Sendungen geben wir in der Regel der norwegischen Post, die damit nach ihren Richtlinien bei Unzustellbarkeit verfährt. Bei Rücksendung an den Absender kann das für diesen zu Kosten führen. Gefährlich ist es insbesondere, wenn Sie auf von Ihnen verfaßter Post aus Spitzbergen Longyearbyen Camping statt Ihrer Heimatanschrift als Ihren Absender angeben – da können Briefe oder gar Pakete noch Monate später bei uns für Sie auftauchen.
Im übrigen nehmen wir nur normale Briefe und Postkarten entgegen, die via Longyearbyen Camping an Personen addressiert sind, die nicht zu uns gehören - also z.B. keine Pakete, Päckchen, Warensendungen, Einschreiben, Wertbriefe, etc..
Insgesamt ist es vermutlich sicherer, wenn Sie sich Post "poste restante" ans Longyearbyer Postamt schicken lassen und selbst dort abholen.
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Ein unbenutztes Zelt bis hin zur Größe eines normalen Vier-Personen-Expeditionszeltes können Sie, sofern Sie mindestens 4 Tage zahlender Gast bei uns sind, auf Longyearbyen Camping kostenlos während der Saison stehen haben (auch als Lagerfür persönliche Ausrüstung), soweit sichergestellt ist, daß es zur Schonung der Vegetation spätestens alle 7 Tage versetzt wird. Ebenso können Sie nach mindestens 4 Tagen als zahlender Gast zwischenzeitlich nicht benötigte Ausrüstung während der Saison kostenlos unter dem Servicegebäude in dem mit einem Vorhängeschloß gesicherten Verschlag (Boden evtl. feucht, nicht abgedichtet gegen hereingeblasene Nässe und Staub) deponieren. Das Einlagern von Ausrüstung über das Saisonende hinaus erfordert hingegen Einzelabsprachen und wird von uns nur gegen Bezahlung akzeptiert, da sich sonst über die Jahre immer mehr herrenloses Gut anhäuft.
Im Servicegebäude gilt das Grundprinzip, daß Gäste dort keine Gegenstände zurück lassen, auch nicht „nur“ über eine Nacht, da dies rasch zu Chaos führen würde, wenn dies von mehreren Gästen getan wird. Im Einzelfall sind Absprachen mit dem Zeltplatzwart möglich, z.B. zum Aufladen von Akkus etc. über Nacht.
Generell gilt, daß sämtliche Lebensmittel und alles Geschirr und Besteck, die im Koch- und Eßraum gelagert sind, von allen Gästen des Zeltplatzes benutzt bzw. im Falle von Lebensmitteln auch verbraucht werden können. Gleiches gilt für in den Waschräumen stehende Hygieneartikel etc., und für im Haus abgestellte Hausschuhe. Wenn Ihnen dies nicht Recht ist, sollten Sie Ihre Dinge mit ins Zelt nehmen.
Beachten Sie bitte: wir übernehmen keinerlei Haftung für auf dem Zeltplatz einschließlich Servicegebäude gelagerte Gegenstände, auch nicht bei Lagerung gegen Bezahlung.
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Da wir in der Küche Elektroherde haben, gibt es während der Saison wenig Bedarf für Brennstoff auf dem Campingplatz. Jedoch gibt es bei uns eine "Wunderkiste" mit Rest-Brennstoffen unterschiedlichster Art, die uns von abreisenden Gästen, die mit Kochern länger im Gelände waren, nach Absprache überlassen wurden. Sie können herzlich gern diese Bestände nach Flaschen, Kanistern oder Kartuschen (Gas) durchsehen, ob Sie etwas davon brauchen können. Diese Restbestände geben wir kostenlos ab, übernehmen aber auch für Inhalt, Zustand, etc. keine Verantwortung.
Wir raten jenen, die mit Kocher weiter hinaus in die Wildnis wollen, dringend dazu, ihren Kocher nach Ankunft sorgfältig mit dem örtlich erhältlichen Brennstoff (Restbestände von uns, oder Kauf im Ort) zu testen, bevor es hinaus ins Gelände geht. Es sind bereits mehrere Expeditionen in Spitzbergen an Unverträglichkeiten zwischen mitgebrachtem Kocher und vor Ort erhältlichem Brennstoff gescheitert. Im Winter, mehrere Tagesmärsche von der nächsten Siedlung entfernt, kann es zum lebensbedrohlichen Problem werden, im Gelände nur mit dehydrierten Fertiggerichten und einem streikenden Kocher zu sitzen.
Achtung: Wir sind nicht Sammler halbleerer Brennstoffbehälter - und auch die Nachfrage späterer Gäste nach bereits angebrochenen Brennstoffbehältern ist minimal. Daher: bitte brauchen Sie angebrochene Behälter auf, statt sie einfach zurückzulassen. Behälter mit Restbrennstoffen sind Sondermüll, der zu entsprechend hohen Preisen bei der Müllaufbereitungsanlage in Longyearbyen eingeliefert werden muß.
Keine Brennstoffe im Servicegebäude !
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Gemäß norwegischem Gesetz ist in den allen Gästen des Zeltplatzes zugänglichen Räumen sowie auf dem Areal des Zeltplatzes öffentlicher Konsum von Alkohol untersagt, da Longyearbyen Camping keine Schenklizenz hat. Dieses Verbot gilt auch für mitgebrachte Alkoholika. In Ihrem Zelt können Sie selbstverständlich gern Alkohol trinken, soweit dies nicht störende Konsequenzen für andere Zeltplatznutzer hat. Wir können auch nicht jede neutrale Flasche oder Tasse kontrollieren, die in den öffentlichen Bereichen des Campingplatzes benutzt wird, aber bei offensichtlichem Alkoholkonsum sind wir gesetzlich gezwungen, einzuschreiten.
Rauchen ist in allen allgemein zugänglichen Räumen in Norwegen untersagt – in unserem Falle also dem Servicegebäude einschließlich dessen Balkonen und außen unter den Fenstern des Servicegebäudes. Zigarettenreste (Kippen) sind grundsätzlich in den Behälter für Restmüll zu entsorgen, da sie in dem arktischen Klima über 10 Jahre für einen natürlichen Abbau benötigen. Sonstige Drogen sind entsprechend den strengen norwegischen Gesetzen auf dem Zeltplatz untersagt.
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Wie unter Saison & Klima und Zelten in Spitzbergen erwähnt, ist Longyearbyen Camping das ganze Jahr über der einzige Platz, wo Zelte in einem großen Bereich um Longyearbyen benutzt werden dürfen. Dies gilt auch für die Teile des Jahres außerhalb unserer normalen Saison (siehe auch > Saison & Klima). Außerhalb der Saison ist die Benutzung des Geländes von Longyearbyen Camping kostenlos. Allerdings ist in diesen Zeiten das Servicegebäude nicht nur abgeschlossen (einschließlich der Außentoiletten), sondern auch die Wasserleitungen sind als Frostvorsorge entwässert und folglich stehen kein Wasser und keine benutzbaren Toiletten zur Verfügung.
Als Sonderarrangement kann eine Öffnung des Servicegebäudes auch außerhalb der Saison vereinbart werden - die dafür eventuell erforderliche Herstellung der Wasserversorgung führt allerdings zu entsprechenden Kosten.
Außerhalb der normalen Saison müssen sich Zelter hier daher normalerweise aus anderen Quellen mit Wasser versorgen (Ort, Schnee schmelzen), alle Kochausrüstung einschließlich Kochern und Brennstoff mitbringen, und sie finden keine benutzbaren Toiletten. Stattdessen bitten wir Zelter in dieser Zeit, für dringende Geschäfte die Gezeitenzone am Strand oder auch festes Küsten-oder Fjordeis aufzusuchen, wo Meer und Wellen als spätere Wasserspülung funktionieren. Toilettenpapier ist zu verbrennen. Bitte lassen Sie keine unhygienischen Fäkalien auf dem Gelände des Zeltplatzes zurück, da diese hier ca. 20 Jahre für den natürlichen Abbau benötigen !
Sicherheit: In der dunklen Zeit und im Frühling, sind eine gute Alarmanlage und richtige Bewaffnung auch für die in diesen Zeiten seltenen Benutzer des Zeltplatzes anzuraten, da dann in dem Gebiet weniger Verkehr ist und gleichzeitig Dunkelheit und/oder weiße Landschaft und mehr Bären die unbemerkte Annäherung eines Eisbären deutlich erleichtern – verglichen mit dem Sommer, wo dies aus den genannten Gründen ziemlich unwahrscheinlich ist. Siehe hierzu auch den eigenen Punkt "Sicherheit" weiter unten hier in den FAQs.
Außerdem sollten Winter- und Frühlings-Camper professionell mit der richtigen Ausrüstung für sehr kalte und windige Regionen ausgestattet sein.
Im Mai und der ersten Junihälfte kann der größte Teil der Fläche von Longyearbyen Camping sehr naß sein.
Der benachbarte Flughafen wünscht nicht, als kostenlose Müllentsorgung und Ersatz-Servicegebäude von Campingplatzbenutzern außerhalb der Saison mißbraucht zu werden !
Ebenso unerwünscht ist die Benutzung des Damms der Abwasserleitung vom Flughafen zum Fjord als Gehweg.
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Kriminalität ist in Spitzbergen extrem gering. Fälle, daß auf dem Zeltplatz etwas verschwindet, sind äußerst selten – und stellen sich dann meist als Irrtum oder Vergeßlichkeit des Eigentümers der vermißten Sache heraus.
Zu den denkbaren natürlichen Gefahren gehören der Eisfuchs (möglicher Überträger von Tollwut und Fuchsbandwurm), kleine Verletzungen durch gestörte Brutvögel und mit noch geringerer Wahrscheinlichkeit der Eisbär. Wichtig ist, Tieren kein Futter zugänglich zu machen – in einer ökologisch weitgehend intakten Region ist Füttern aus Naturschutzsicht bedenklich und nimmt den Tieren aus praktischer Sicht die letzte Scheu, mit z.B. Zelteinbrüchen, etc. als Folge.
Verletzungen durch Vögel sind normalerweise nur denkbar, wenn man diese massiv in ihren Brutgebieten stört, z.B. an der Vogellagune, und folglich vermeidbar und selbst verschuldet. Hinweise hierzu in den > Umweltschutzregeln der Zeltplatzordnung und auch in > Nachbar Natur und dem > Spitzbergen-Handbuch.
Eisbären: Longyearbyen Camping ist nicht eingezäunt (ein eisbärensicherer Zaun wäre übrigens eine ziemlich massive und unschöne Konstruktion, hinzu kommt im Winter das Problem sich daran aufhäufender Schneeverwehungen) und hat keine Alarmsysteme. Grundsätzlich ist jeder Benutzer für seine Sicherheit selbst verantwortlich. Wenn trotzdem praktisch alle Benutzer in der Sommersaison auf besondere Absicherungen (Alarmanlage, Bewaffnung) gegen mögliche Eisbärenbegegnungen auf dem Zeltplatz verzichten, so liegt dies an der ziemlich geringen Wahrscheinlichkeit einer solchen Begegnung auf dem Zeltplatz – zumindest in der ganztägig hellen Sommersaison. Wenn der Eisfjord ab ca. Mitte Juni zunehmend eisfrei wird, hält sich hier in der Regel auch eine geringere Zahl von Bären auf, als in Winter und Frühjahr. Das Gelände um Longyearbyen Camping ist relativ übersichtlich, bei im Sommer permanenter Helligkeit bis ca. Anfang September. Auf dem Platz selbst ist angesichts der Helligkeit im Sommer auch nachts öfter jemand unterwegs und außerdem führt am Ufer eine kleine Straße vorbei, auf der zu jeder Tageszeit gelegentlicher Verkehr mit einheimischen Autos herrscht und praktisch jeder Einwohner hat ein Mobiltelefon. All diese Faktoren führen dazu, daß bei Sichtung eines Eisbären hier oder anderswo in Ortsnähe normalerweise sehr schnell die Polizei alarmiert wird – dies kommt pro Sommer insgesamt vielleicht durchschnittlich zweimal in der nahen Umgebung von Longyearbyen vor. Konkret für den Zeltplatz: mindestens seit der Eröffnung des Servicegebäudes 1985 ist während der Sommersaison des Zeltplatzes kein Eisbär auf dem Zeltplatz selbst aufgetaucht, für die Zeit davor gibt es keine Aufzeichnungen. Generell läßt sich also sagen, daß in sommerlichen Zeiten permanenten Tageslichts eine gefährliche Nahbegegnung mit einem Eisbären überall dort ziemlich unwahrscheinlich ist, wo zu allen Tageszeiten immer wieder Menschen und insbesondere Autofahrer unterwegs sind, die einen zufällig auftauchenden Bären rasch per Mobiltelefon an die Polizei melden würden. Dies gilt z.B. für den Ort Longyearbyen bis noch jenseits von Flughafen und Zeltplatz hinaus, wobei man natürlich ein Restrisiko nie ausschließen kann – dafür muß jeder selbst seine Vorkehrungen treffen, oder auch nicht, genau wie dies für das uns weitaus gewohntere Risiko der Teilnahme am Straßenverkehr gilt, in den sich die meisten von uns täglich trotz jährlich Tausenden von Unfalltoten stürzen. Zu bedenken ist auf dem Campingplatz ferner, daß die Installation einer Alarmanlage oder Bewaffnung evtl. selbst zu Personenschäden führen können, statt vor diesen zu schützen. Der Gebrauch von Alarmsystemen mit Explosivstoffen (Alarmminen, Alarmmunition, etc.) ist daher auf dem Zeltplatz untersagt. Schußwaffen dürfen im Ort und auf dem Campingplatz nur ungeladen (keine Munition in der Waffe) geführt werden. Zur Lagerung von Waffen ist ein zugelassener Waffenschrank vorgeschrieben - im Zelt ist das schwierig, deshalb sollten Gäste, die ihr Gewehr im Zelt lagern wollen, mindestens den Verschluß und die Munition entfernen und mitnehmen, sodaß niemand die Waffe mißbrauchen kann. Die Besitzer von Alarmmitteln, Schußwaffen und Explosivmitteln haben diese gegen Dritte und im Hinblick auf Schäden an Dritten – einschließlich Kindern - zu sichern.
Bei Benutzung des Campingplatzes ab Mitte September, wenn es nachts immer länger dämmrig oder gar dunkel wird, und von da an den ganzen Winter und Frühling hindurch, bis neben der Rückkehr des Polartages auch der Schnee und Fjordeis weitgehend verschwunden sind, ist eine Zeltsicherung durch eine Alarmanlage, sowie Bewaffnung und Abschreckmittel eher anzuraten, da in diesen Zeiten eher eine Möglichkeit besteht, daß sich ein Eisbär, unbemerkt in Dunkelheit oder durch Eis und Schnee schwer sichtbar, nähert. Auch hier ist jedoch gleichzeitig dafür Sorge zu tragen, daß keine anderen Personen, einschließlich Kinder, durch Alarmanlage, Waffen und Munition gefährdet werden können.
Angesichts all dieser Warnungen sei darauf hingewiesen: bisher hat es in der über dreißigjährigen Geschichte des Campingplatzes trotz relativ zahlreicher Waffen noch keinen einzigen Unfall mit Waffen gegeben.
Mit diesen Aussagen hinsichtlich des Zeltplatzes wollen wir nicht hinsichtlich Touren hinaus in die Wildnis mißverstanden werden: Abseits des unmittelbaren Sichtbereiches der Straßen steigt das Risiko einer Eisbärenbegegnung erheblich, da dort kaum andere Menschen unterwegs sind, die einen Bären schon vorher entdecken könnten. Deshalb ist auf Touren hinaus in die Wildnis unbedingt Bewaffnung einschließlich guten Trainings mit der konkreten Waffe erforderlich, und beim Zelten im Gelände auch eine angemessene Alarmanlage. Angemessenes Training ist in der Regel nur mit einer mitgebrachten eigenen Waffe vorher zuhause möglich. Die scheinbare Alternative, eine Waffe zu mieten, ist eher als Selbstbetrug anzusehen – angesichts der für Trekkingtouren mit Zelt wenig geeigneten Mietwaffen und fehlender Übung (kein Verkauf größerer Munitionsmengen an Mieter).
Mehr hierzu im >
Spitzbergen-Handbuch.
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Grundsätzlich kann man in Spitzbergen theoretisch überall einem Eisbären begegnen und insofern ist jede(r) für die eigene Sicherheit verantwortlich. In der Praxis ist dies bei guter Sicht im Sommer bis Anfang September in Longyearbyen einschließlich der Straße zwischen Flughafen und Ort jedoch extrem unwahrscheinlich. Auf der Straße sind zu jeder Tages- und Nachtzeit immer wieder Autos unterwegs, und fast jeder hat ein Mobiltelefon dabei, womit eine Eisbärensichtung mit Sicherheit sofort gemeldet würde. Die Chance, hier als erste(r) einem vorher nicht entdeckten Eisbären gegenüber zu stehen, ist also bei Tageslicht, gutem Wetter und eisfreiem Fjord minimal - vielleicht ist das ebenfalls geringe Risiko, auf dieser Straße von einem Auto angefahren zu werden, immer noch als höher einzustufen, nur darüber macht sich kaum jemand Gedanken, weil das ja "normal" ist. Insgesamt dürfte die Teerstraße zwischen Flughafen und Ort unter guten sommerlichen Sichtbedingungen jedenfalls hinsichtlich Eisbären zu den am wenigsten gefährlichen Bereichen gehören. Von den Einheimischen, auch auf Fahrrad, Spaziergang oder beim Joggen, ist auf diesem Straßenabschnitt im Sommer jedenfalls kaum jemand bewaffnet unterwegs.Wenn Schnee und Eis für eine weißere Landschaft sorgen und insbesondere mehr Eis im Fjord auch die Anwesenheit von Robben jagenden Bären etwas wahrscheinlicher macht, sowie bei schlechter Sicht (Dunkelheit, Schneetreiben, Nebel) ist schon eher Vorsicht geboten. Falls Sie in solchen Zeiten bewaffnet unterwegs sind: beachten Sie, daß geladene Schußwaffen in Longyearbyen verboten sind (also auch keine Munition im Magazin in der Waffe !) und auch zur Vermeidung von Waffenunfällen sollte eine Schußwaffe möglichst erst dann geladen werden, wenn ihr Einsatz zu erwarten ist.
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Muß man sich wegen der alten Antennenmasten am Zeltplatz Gedanken wegen Strahlung machen?
Die auf früheren Bildern noch sichtbare Antenne des Flughafens mit ihren hohen Holzmasten auf dem Campingplatz war schon jahrelang außer Betrieb und wurde im Frühjahr 2008 abgebaut. Insofern hat sich diese Frage erledigt, wir behalten sie jedoch noch in dieser Liste, da sie aufgrund älterer Fotos weiter gestellt wird.